Erzählerkinder mischten sich auf den Wochenmarkt und verschenkten mit Begeisterung Geschichten an Passanten

 

„ … der Herr wohnte am Meer und bekam plötzlich Besuch von zwei Knöpfen. Diese besaßen Füße, so wie Menschen sie haben. Auch konnten sie sprechen. Der Herr vom Meer freute sich über diese Gesellschaft. Doch bald vermehrten sich die Knöpfe – sie wurden immer und immer zahlreicher. Sie saßen unter dem Tisch, im Spülbecken, krabbelten auf der Lampe herum oder kamen sogar zitternd frierend aus dem Kühlschrank. Außerdem plapperten sie ununterbrochen – das wurde dem Mann eines Tages zu viel – ein Zauberspruch musste her …. „

 

Wie diese Geschichte weiterging, können Charlotte, Milena und Miriam erzählen. ;-)

 

An zehn Freitagen im Frühjahr 2015 tauchten zehn Kinder in der Schulbücherei ganz in die Welt eigener Geschichten ein. Mit Aufwärmübungen, vielen kreativen Impulsen, die die SchülerInnen zunächst vom Bild  in Worte verwandelten, entstanden so Gruppen- und  Einzelgeschichten. Als besondere Herausforderung einer Erzählung gilt die improvisierte. Dies trauten sich die Erzählerkinder als Abschluss zu und haben es mit Bravour auf dem Wochenmarkt gemeistert. Ihre „Kunden“ waren durchweg verzaubert! Da hatte sich jede/r ErzählerIn eine Urkunde und eine Erfrischung verdient!

 

Im Kurs, den die Erzählerin und Theaterpädagogin, Dagmar Grotendorst, leitete, lernten die Kinder neben dem gezielten Einsatz von Wörtern und Erzählstrategien, Spannungsbögen aufzubauen, richtiges Stimmverhalten einzusetzen und vor allem auch ihre eigenen Phantasien zum Ausdruck zu bringen; zudem erfuhren sie dadruch die Stärkung des Selbstbewusstseins, soziale Kompetenzen und spielerischer Umgang mit unserer Sprache. Neu war die Kombination, dass die erzählten Geschichten u.a. szenisch gestaltet wurden. Die Kinder lernten etwas über das Verhältnis von Realität und Phantasie, Wahrnehmung und Darstellung, Perspektivwechsel, Motorik, Experimentierfreude und Individualität. (www.wortbewegung.net)

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